Flache Rippe vom Rind mit dem BBQ Guru – wie von selbst!

Hervorgehoben

Spare Ribs, ok, die kennt man schon aus Funk und Fernsehen, und mittlerweile bietet selbst ein Dänischer Lebensmittelkonzern vorgegarte Spare Ribs mit BBQ Sauce an, die nur noch für 15 Min. in den Backofen kommen. Wie einfach… !
Flache Rippe oder für alle mehrsprachig Aufgewachsenen SHORT RIBS vom Rind, sind daher weniger bekannt, aber mindestens doppelt so lecker!!!
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Also habe ich mir Short Ribs vom texanischen Rind in unserem Laden „STEAK & EISEN“ besorgt um sie in meinem Keramikgrill binnen 9-10 Stunden zu garen, ja 9-10 Stunden und nicht weniger.
Und weil wir gerade noch den deutschen Importeur der Firma BBQ Guru im Hause hatten, testeten wir doch auch gleich damit noch das Einstiegsmodell, den Party Guru.
Aber alles der Reihe nach!
Zunächst habe ich 24 Std. bevor die flache Rippe auf den Grill kommt ein selbst gemachtes BBQ Gewürz für Rindfleisch zusammen gemixt „BBQ MOOH“ und die Ribs damit sorgfältig berieselt und das RUB (wie an es auch nennt) angedrückt.
Nun noch mal für 20 Stunden in den Kühlschrank, bevor die Rippchen, na gut, die Verniedlichung ist hier wohl echt nicht angebracht, bei Zimmertemperatur auf ihren Auftritt warten.
IMG_7248 2,4 kg flache Rippe bzw. Short Ribs, werden aus den Rippenenden (Short Plate) des Rinds geschnitten, und können bis zu 20-30cm lang sein.

IMG_7249Mit „BBQ MOOH“ gewürzt, wandern die beiden Stücke noch mal für 20 Std. in den Kühlschrank..

Nun wurde der Keramikgrill erst mal für den Guru vorbereitet.

IMG_7251Dazu nahm ich den Adapter für Keramikgrills, öffnete den Luftschieber unten am Grill komplett und setzte den Adapter ein. Luftschieber wieder so weit wie möglich geschlossen, war auch dieser Einbau spielend leicht erledigt.

 

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Nun noch einen Minionring legen und den Start zum Glühen bringen.

Es empfiehlt sich beim Benutzen des BBQ „Party Guru“ zunächst die gewünschte Garraum Temperatur einzustellen, bevor man den Guru seine Arbeit machen lässt.

 

Misstrauisch wie ich bin, habe ich allerdings den Grill auf 95°C gebracht und wollte mal sehen, ob der Guru die letzten 15° bis auf 110°C übernimmt und vor allem hält.

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Also setzte ich den Guru auf den Adapter, stellte den Party Q auf 230°F (Fahrenheit) ein, und lies ihn wirken…

 

 

 

 

IMG_7257Am oberen Schieber des Keramikgrills, ließ ich den Luftschlitz zu 1/3 geöffnet.

Beim Party Q ist es tatsächlich überflüssig zuvor die Betriebsanleitung zu lesen, denn mit dem einen Druckknopf kann man die Zieltemp. nach oben, und mit dem anderen Knopf nach unten regulieren. Da es sich um ein amerikanisches Produkt handelt, haben die Hersteller leider noch nicht an das kleine Knöpchen gedacht, mit dem man Fahrenheit auf Celsius und umgekehrt umstellen kann.
IMG_7262Und siehe da, nach kurzer Zeit hat der Guru die gewünschte Zieltemperatur erreicht.
Anfangs blies er noch mit voller Kraft und permanent, und ab 210°F gab es nur noch leichte Schübe, die alle 5-10 Sek. ausgeblasen wurden.

 

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Bei 230°F oder 110°C stoppte der Guru und hielt dieses Temp. bis ich die Rippchen nach 3,5 Std. in Alu verpackte…

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Zugegeben sahen die Ribs nach 1 Std. schon sehr gut aus, Aber bis das intramuskuläre Fett sowie jenes an der Oberfläche langsam und gleichmäßig schmolz, sollte es noch dauern und die Zeit haben wir ja! :)

 

Weitere 3,5 Std. später waren die Rippen so gut wie gar… (Also nach 7 Std.!)
Dann noch mal 2 Std, bei 95-100°C…
Final erhielten sie in der letzten Stunden noch eine „Sticky & Tasty“ Glasur.
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Fazit:
Short Ribs oder flache Rippe sind „low & Slow“ gegart sehr großartig, und die nicht zierlichen Knochen vielen zum Schluss auch wie von selbst aus dem Fleisch, aber die US Beef Variante verliert mir doch ein wenig zu viel Fett/Gewicht, da werde ich wohl demnächst mal diesen Cut vom RUHRrind testen. Aber geschmacklich, GANZ GROßES KINO!!!

Und wer nicht weiß, wo man diese Ribs erwerben kann, darf uns gerne ansprechen, wir kümmern uns…

Glutheiße Grüße,

Acki 😉

ERGÄNZUNG: DIE FUNKTION DER UMSTELLUNG VON °F auf °C IST EINFACHER ALS GEDACHT, DENKE DA WERDEN WIR UNS DOCH MAL EINE BETRIEBSANLEITUNG BEIM HERSTELLER BESORGEN!

And the winner is….:

Wir möchten uns recht herzlich bei allen Teilnehmern unseres NYC- Gewinnspiels bedanken und besonders für die lobenden Worte zu unserem 3 teiligen New York Bericht.
Die richtige Antwort des Gewinnspiels lautete natürlich:

WOLFGANG’s STEAKHOUSE

„Nach fast 50 Jahren als Kellner begrüßt Wolfgang Zwiener nun als gemachter Mann seine Gäste im Erdgeschoss des einstigen Vanderbilt Hotels an der Park Avenue. Das Steakhouse, dass er hier vor vier Jahren in Manhattans feinster Gegend eröffnete, bietet 120 Plätze. Kein einziger von ihnen ist in den frühen Abendstunden frei. Im Eingangsbereich des „Wolfgang’s“ drängeln sich hungrige Menschen. Viele müssen sich die Wartezeit an der Bar vertreiben. Für ein Restaurant herrscht ungewöhnlicher Lärm. Zwiener hat sich trotz des Trubels die höfliche Zurückhaltung eines vornehmen Kellners bewahrt. Respektvoll behandelt der 69-Jährige jeden einzelnen seiner Gäste. „Ein guter Kellner muss Menschen lieben“, sagt er. Zwiener wirkt wie hineingemalt in das edle Ambiente. Und die Amerikaner mögen ihren „Preußen”. Sie schätzen seine kultivierte, fast schon aristokratische Art. Zwieners Ausgeglichenheit legt sich wie Balsam auf die Seelen der stets gestressten New Yorker, die den Weg zu ihm gefunden haben.
Als junger Mann besuchte Zwiener in Bremen die Restaurant-Schule, heuerte als Kellner bei einer deutschen Kreuzfahrt-Linie an und landete zwei Jahre später, 1960, in New York. Im East Village servierte Zwiener zunächst Schnitzel und Bier. Aufwärts ging es, als er 1964 in ein Steakhaus am Fuße der Williamsburg Bridge in Greenpoint, Brooklyn, wechselte. Peter Luger, ebenfalls ein deutscher Auswanderer, hatte hier im Jahr 1887 seine Gastronomie aufgemacht. Dort schien die Zeit seit der Eröffnung still gestanden zu haben. Schlichtes Inventar, blanke Holztische. Eine kühle Bierhallenatmosphäre, ganz Arbeitermilieu – wie Greenpoint selbst. Gäste waren einfache Leute, fast ausnahmslos Männer. In den folgenden Jahrzehnten sollte sich das Ambiente bei Luger’s nicht ändern, wohl aber die Aufmerksamkeit, die das Steakhaus auf sich zog. Luger’s machte sich einen Namen in der Gourmet-Szene, sammelte Auszeichnungen in Serie (24-mal in Folge „New Yorks Steakhaus des Jahres”). Noch heute empfiehlt der Michelin-Führer das unscheinbare Haus an der Driggs Avenue. Luger’s wurde zur schrulligen Institution. Bis heute werden keine Kreditkarten akzeptiert. Gezahlt wird bar, oder aber mit der Peter Luger-Karte für Stammgäste. Die fortlaufende Nummer liegt momentan bei weit über 70 000. Zwiener stieg dort in den Jahren zum Chefkellner auf, wurde eingeweiht in die Familiengeheimnisse.

Es war die Rückständigkeit seines Arbeitgebers, die Zwiener dazu veranlasste, über die Eröffnung eines eigenen Steakhauses nachzudenken. Während sich Luger’s auch nach über 100 Jahren keinen Schritt aus Brooklyn herausbewegte, begann Zwiener einen Neuanfang in Manhattan. „Ich wollte vieles anders machen“, sagt der 69-Jährige. Zu den Änderungen zählen neben dem noblen Ambiente die Akzeptanz von Kreditkarten und die Einführung von Tischdecken. Übernommen hat Zwiener hingegen die spärliche Speisekarte. Es gibt Steak. Für eine, zwei, drei oder vier Personen (40 bis 160 US-Dollar). Einfachste Beilagen komplettieren das Menü. „Unsere Gäste kommen nicht, um stundenlang in der Speisekarte zu lesen“, sagt Zwiener, „sie wollen Fleisch. Das beste, das man bekommen kann.“

(Quelle DERWESTEN.de)

Wer jedoch das original Hell’s Kitchen T-Shirt gewonnen hat musste zunächst noch gelost werden.
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And the winner is… :

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THORSTEN BRANDENBURG

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Hallo Thorsten, HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!
Wir wünschen Dir viel Spaß mit deinem neuen T-Shirt, und werden es dir zuschicken, sobald du uns deine Kontaktadresse genannt hast.
Mail uns einfach an: info@pottfeuer.de

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Nächste Woche geht es dann weiter, diesmal lautet das Thema „IRISH BEEF – und was es damit auf sich hat“ und am 17. März (St. Patricksday in Irland) könnt ihr dann ein Paket bestehend aus 2 Irish Hereford Rumpsteaks und einem großen Irish Hereford Porterhouse Steak gewinnen.

Bis dahin, glutheiße Grüße,

Acki & Mitze  😉

acki_mitze

REIFE SACHE

Heute haben wir einen langersehnten Vergleichstest durchgeführt. In eigener Sache sozusagen. Denn wir haben ein RUHRrind-Roastbeef trocken reifen lassen und eines nass. Die Trockenreifung übrigens nur die letzten 13 Tage von vier Wochen und dann im Beutel von 55Grad. Heute dann die Stunde der Wahrheit, Rumpsteak dry agend vs. wet aged.

  • Farbe und Textur: Das trocken gereifte Fleisch präsentiert sich in einem dunklen, kräftigen rot mit ausgeprägter Marmorierung und etwas stärker texturierter Oberfläche, das Stück aus der Nassreifung „verblasst“ im direkten Vergleich etwas. Wobei das Unterschiede auf hohem Niveau sind, denn auch das wet aged Rumpsteak sieht fantastisch aus.
  • Anschnitt im Rohzustand: Das Fleisch vom RUHRrind ist ohnehin relativ fest, nach der Trockenreifung vielleicht noch etwas fester als beim nass gereiften Stück. Aber letztlich sind die Unterschiede marginal. Das trocken gereifte Fleisch hat allerdings naturgemäß einen dünnen, recht harten Rand ausgebildet, ist da eben wirklich trocken.
  • Aroma im Rohzustand: Beiden Steaks wohnt eine aromatische, deutliche Rindfleischnote inne, die erwartungsgemäß beim dry aged Stück noch ausgeprägter ausfällt.

Zubereitung: Beide Steaks werden im Sous-Vide-Bad bis auf 54°C Kerntemperatur gegart. Dann kommen sie kurz bei extrem hoher Temperatur auf das Big Green Egg Mini, um sich die nötigen Röstaromen abzuholen.

Das Ergebnis: Spitzenklasse vs. absolute Spitzenklasse. Beide Steaks haben den für RUHRrind typischen Biss, sind also etwas fester, aber dennoch sehr saftig. Das nass gereifte Stück ist aromatisch, mit einem milden, aber vollmundigen Rindfleischgeschmack. Das trocken gereifte Steak legt aber sozusagen nochmal eine Schüppe drauf: Es bringt alle Nuancen des wet aged Stücks in konzentrierter Form mit, ergänzt das Aroma aber noch um eine leicht buttrig-nussige Note – einfach sagenhaft.

Fazit: Unser RUHRrind ist, egal, ob nass oder trocken gereift, wirklich gut. Aber die Trockenreifung sorgt nochmal für einen Extra-Kick. Könnte also sein, dass es das jetzt öfter mal gibt.

 

pottfeuer unterwegs – NEW YORK kulinarisch „Last but not LEAST!“

pottfeuer unterwegs – NEW YORK kulinarisch

Also sprach Zarathrusta, nahmen auch wir die U-Bahn Richtung Lower East Side und folgten unserer Frühstücksnase in das berühmte und bekannte KATZ’s DELI.IMG_6493
Den meisten ist dieses Bistro Restaurant wahrscheinlich nur aus dem Hollywood Streifen „Harry & Sally“ bekannt, ja oder vielleicht auch nur diese eine Szene, als Meg Ryan diesen besagten Orgasmus am Tisch vortäuscht, den Billy Christal recht peinlich berührt betrachtet…

ALSO fanden wir uns zum Frühstücken hier ein, denn GENAU HIER, so heisst es, gibt es das beste Pastrami Sandwich von ganz New York. (Billy Christal aß in dieser Szene übrigens auch ein Pastrami Sandwich)

INFO:
„Pastrami“ … bezeichnet ein meist ein Stück vom Rind, welches zunächst gepökelt wird, bevor man es im Smoker bei niedrig Temperatur gart, um ihm einen besonderen, Räucherschinken ähnlichen Geschmack zu verleihen. Pastrami im KATZ wird nach dem Garen in dünne Scheiben geschnitten und auf einem ‚Sandwich‘ mit Senf und saurer Gurke serviert. Ach so… und  ‚Sandwich‘ im KATZ’s DELI bezeichnet hier zwei große Weizenbrotscheiben, zwischen denen das New York Pastrami drapiert wird. Bei uns würde ‚Oppa‘ wahrscheinlich sagen, das dat nen gut belechtes Bütterken is‘!
Mittlerweile sind auch Puten- oder Chickenpastrami in vielen Frühstückslokalen erhältlich.

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Das ‚KATZ of NEW YORK‘, wie es vielseits auch genannt wird, ist übrigens ein jüdisches Restaurant, welches seine Speisen „kosher style“ zubereitet.

Nun gut, beim Anrichten meines Sandwich für Sage und Schreibe 22,50$ empfand ich es als selbstverständlich, dass man ein frisches Stück Pastrami nahm um mir zunächst 2 Slices (Scheibchen) zum Probieren zu geben, bevor ich den Sandwich GROßZÜGIG belegte mit zum Tisch nehmen durfte. Saftig, Zart und sehr, sehr lecker!

IMG_6496Was soll ich sagen, günstig ist anders, aber wenn ich günstig frühstücken möchte, könnt ich ja auch bei Mc Donalds mein Morgenmahl zu mir nehmen, 😉
MACH ICH ABER NICHT!

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Es war super lecker, und ich war pappsatt +++

Nach dem letzten Bissen, stöhnte ich dann noch extasisch, wuschelte mir durch die Haare  und lies meinen Gefühlen freien Lauf, na ja – nicht ganz. Ich nahm mir noch ein T-Shirt mit und bezahlte beim Verlassen des Lokals, was vielmehr meiner Kreditkarte ein Stöhnen abverlangte… :(

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Wenn es um ein feistes Frühstück für Halbausgeschlafene geht, möchte ich das Restaurant von JUNIOR’s nicht unerwähnt lassen. Den Cheesecake habe ich ja schon im letzten Bericht kurz ins rechte Licht gerückt, und da sich direkt neben der schnuckeligen Konditorei ein Restaurant befindet, welches unter anderem mit gutem BREAKFAST wirbt, nahmen wir dieses Angebot doch gerne an.

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American Skirtsteak, gewürfelte Bratkartoffeln und 2 Spiegeleier mit Toast trafen meinen Frühstücksgeschmack auf den Punkt. Es war großartig, und die Eggs Benedict, die ich 2 Täge später dort ebenfalls frühstückte ließen auch keinen Wunsch offen.Foto
Womit dann feststand, dass Junior’s am Times Square nicht nur für guten Käsekuchen steht, sondern auch mit feistem, leckeren Frühstück punkten kann.

Nach dem ich nun aber schon einige Anlaufpunkte mit guten und weniger guten BBQ Gerichten absolviert hatte, gingen wir eines Abends unmittelbar neben dem Madison Square Garden in BROTHER JIMMY’s BBQ.IMG_6485
Vor einigen Jahren fiel mir dieses BBQ Restaurant schon auf, leider hatte ich damals noch nicht die schlaue Idee dort mal reinzuschauen.
Diesmal war es aber so weit, und auch keine falsche Wahl, wie sich später herausstellte.
Auf dem von mir bestellten Teller, befanden sich Baby Back Ribs, Pulled Pork und Brisket, und ja – es war ein Traum. Überrascht war ich bzgl. der Frage, ob ich lieber das „magere“ oder doch eher „saftige“ Stück vom Brisket haben möchte.
NA SAFTIG, – wasn für ne Frage!IMG_6487

Und auch die Beilagen wie frittierter Rosenkohl, Kartoffelpürree mit Sour Cream, Maisbrot und Mac’n’Cheese, waren hervorragend. Die Glasur der Ribs war leicht scharf mit einer dezenten Süße und das Pulled Pork schmeckte auch ohne jegliche Soße rauchig, und MEGALECKER. Aber als ich das Brisket probierte, wusste ich, dass ich in diesem Urlaub nirgend anders mehr Brisket probieren möchte.IMG_6486 Die Wahl das saftige Stück vom Brisket zu nehmen war ebenso richtig wie die Wahl es komplett ohne Saucen oder weitere Würze zu verzehren. Der dezente Rauchring vom Smoken gibt diesem Bruststück eine tolle Note, und der saftige Fettanteil im Fleisch hatte sich beim Verflüssigen tatsächlich durch die Fasern gedrückt und machte das Fleisch butterzart.

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„Do you like to have any dessert?“
Nein danke, den Geschmack möchte ich erst mal noch im Mund behalten.
Sowohl das Restaurant Jimmys BBQ welches positioniert auf der 8th Avenue am Madison Square Garden auch mit der METRO sehr gut erreichbar ist, kann mit ausgezeichneter Qualität punkten, und hat mich voll überzeugt.
Note: 1

Jetzt galt es nur noch die beste Burger Schmiede zu finden.
SHAKE SHACK hat mit qualitativ erstklassigen Burgern überzeugen können und der ShackMeister Burger war der beste Hamurger, den ich jemals in einer Fastfoodkette aß.

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Die FIVE GUYS konnten als Fast Food Kette auch gut punkten, da der Preis stimmte, und ich es toll fand, dass man sich den Burger selbst zusammen stellen kann. Foto2

5 napink Burger war das beste Burger Restaurant im Herzen von Hell’s Kitchen, in welchem ich den besten Patty samt leckerem Brötchen verzehrte und zudem den Style dieses Diners echt ansprechend fand.Foto3

Doch dann, auf dem Rückweg vom financial District (ONE WORLD TRADE CENTER) die 6th Avenue hoch Richtung Times Square kamen wir zu UMAMIBURGER .
Ein bekannter Foodtruck Besitzer aus dem POTT wies mich auf dieses schnuckelige Burgerrestaurant zwischen NOHO und Westvillage hin. Und was soll ich sagen, es war SEHR GUT.Foto5

Der Truffle bei UMAMIBURGER war so unglaublich lecker, dass ich nach dem Genuss meine Frau anschaute und sagte: „Ich bin zwar fast satt, aber ich weiß nicht, wann ich das nächste so einen GEILEN Burger esse…!“Foto4

Schlussfolgerung:
Da man im UMAMIBURGER keine Desserts angeboten bekommt (was ich ÜBERHAUPT nicht schlimm finde) hab ich mir noch einen Throwback bestellt. Und was soll ich sagen, er war natürlich geschmacklich anders als der Truffle, aber keinen Deut schlechter.

Wenn Du in Zukunft nach New York kommen solltest und möchtest einen richtig guten Burger essen, dann vertraue nicht auf das teuerste Restaurant und suche den Weg zur Park Avenue ins Wolfgang’s oder gar zu Peter Luger, –
GEHE BITTE ZU UMAMIBURGER, du wirst es nicht bereuhen…!
Note: 1 SEHR GUT

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass man in Deutschland andere Hamburger macht, als sie Jamie Oliver in London bei BARBECOA zaubert, und wiederum anders, als man sie in New York City, in verschiedensten Fast Food Ketten sehen und essen kann, oder speziellen Burger Restaurants gegrillt bekommt.
Aber es gibt ein paar Kriterien, die mir bei allen gleich aufgefallen sind:

1. Wenn der Burger sehr lecker war, war er nie spottgünstig!
2. Ein guter Burger benötigt weder Salatblatt noch Tomaten.
3. 50% der Qualität des perfekten Burgers ist das aus frischem Hackfleisch gebratene oder gegrillte Burgerpatty. Ein frisch und selbst gebackenes Burgerbrötchen (Bun) macht 30% aus und die letzten 20% setzen sich zusammen aus gemüsigen und nicht gemüsigen Belägen wie Bacon, Zwieblen, Jalapenos oder bspw. Pickles, sowie Käse und wahlweise auch div. Saucen.

Versuche vielleicht mal auf diese 3 Punkte zu achten, wenn DU deinen nächsten Burger essen gehst. Oder mach ihn doch mal selber. Kein Gericht aus der amerikanischen Küche lässt so viel Spielraum zum Experimentieren!

Ich hoffe, wir haben Dich mit diesem 3-teiligen Bericht nicht gelangweilt, und würden uns freuen, wenn Du dich rechts mit deiner Emailadresse einträgst, dann bekommst du regelmäßig via Email bescheid, wenn wir neue beiträge posten und unseren Blog aktualisieren…
Cheers, Acki & Mitze

GEWINNE EIN NEW YORK SOUVENIR

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Ach so…
Bei meinem Besuch im 5 napkin in Hell’s Kitchen habe ich noch dieses obige ungetragene T-Shirt in Größe „XL“ mitgebracht. Wenn du haben möchtest, beantworte einfach folgende Frage:

Nimm an unserem kleinen Gewinnspiel teil und Gewinne ein Original-Hell’s Kitchen T-Shirt aus New York. Alles, was du tun musst, ist die Frage richtig zu beantworten und dich bis zum 28. Februar zu gedulden. Dann endet nämlich die Aktion und unsere Glücksfee zieht dich vielleicht als Gewinner.